Stadt der Mietshäuser
Webdesign Dortmund für Betriebe, die im Bestand arbeiten
In Dortmund gehört ein großer Teil der Wohnungen nicht den Menschen, die darin leben. Wer hier als Handwerker wachsen will, kommt an Verwaltern kaum vorbei.
Das sieht man der Stadt an. Gründerzeithäuser in der Nordstadt, begehrter Altbau im Kreuzviertel und im Kaiserviertel, Siedlungen aus der Zeit von Kohle und Stahl in Eving, Huckarde und Mengede, Großwohnanlagen in Scharnhorst, dazu neue Quartiere rund um den Phoenix-See in Hörde. Hinter den meisten dieser Häuser steht kein einzelner Eigentümer, der selbst zum Hörer greift, sondern eine Wohnungsgesellschaft, eine Genossenschaft, eine Hausverwaltung oder eine Eigentümergemeinschaft mit Beirat. Sie alle vergeben laufend Arbeit: Wohnungen zwischen zwei Mietern herrichten, Heizungen warten, Leitungen erneuern, Dächer flicken, Treppenhäuser streichen, Elektrik prüfen lassen.
Für einen Betrieb ist das die angenehmste Art von Kundschaft. Ein zufriedener Verwalter bringt nicht einen Auftrag, sondern Jahr für Jahr Dutzende, planbar und ohne Werbung. Der Haken ist der Einstieg. Verwalter wechseln ungern, und wenn sie es tun, dann weil ein Betrieb aufgehört hat, unzuverlässig wurde oder nicht mehr hinterherkommt. In diesem Moment suchen sie, oft unter Zeitdruck, und fast immer zuerst im Netz. Was sie dann sehen wollen, unterscheidet sich deutlich von dem, was ein Privatkunde sucht.
Ein Verwalter liest deine Seite wie eine Bewerbung. Kann der Betrieb das Gewerk in bewohnten Häusern ausführen? Hat er genug Leute für mehr als eine Baustelle? Kennt er die Abläufe, also Terminabsprache mit Mietern, Dokumentation mit Fotos, Rechnung je Objekt? Wer das auf der Startseite in wenigen Zeilen beantwortet, hat den ersten Filter überstanden. Wer stattdessen Badezimmer im Abendlicht zeigt, fällt durch, auch wenn er fachlich der Bessere wäre.
Ein Projekt aus Dortmund habe ich nicht, und ich behaupte keines. Mein Beispiel stammt aus Mittelhessen: Yagi Sushi in Gießen arbeitet seit August 2026 mit einem Bestellsystem, das ich gebaut habe. Am ersten Tag bestellte dort jede fünfte Person, nachdem sie die Bestellseite geöffnet hatte. Eine andere Branche, aber derselbe Gedanke: Die Seite fragt genau das ab, was der Betrieb zum Arbeiten braucht, und nichts darüber hinaus.
Das Kennenlernen läuft kostenlos per Telefon oder Video, nicht vor Ort. In deinen Betrieb komme ich, sobald der Auftrag erteilt und die Anzahlung eingegangen ist, etwa zum Start, für die Fotos nach Anleitung oder zur Übergabe.